#projekt3660 – nur das Reglement – wirklich nur das Reglement, sorry, keine Abschweifer – dafür zwei Gratis-Essen

Für 2020 habe ich mir viel vorgenommen: ich laufe wieder 10 Kilometer pro Tag. Gibt im Total 3660 Kilometer. Hört sich allenfalls nicht so wahnsinnig ambitiös an, denn ich habe ja dieses Jahr schon 10 Kilometer pro Tag gemacht. 2019 hatte ich aber 3 Monate unbezahlten Urlaub, welchen ich wie ausführlich beschrieben in Australien verbracht habe. Auch wenn ich dort nicht grad nur gewandert bin, habe ich mir doch einen schönen Vorsprung auf die Marschtabelle erarbeiten können. Somit also doch anspruchsvoll für 2020.

Vor allem gehe ich im neuen Jahr aber eine Wette ein: Für jeden fehlenden Kilometer spende ich 4Africa 10 Franken. Macht per Neujahr mal eine Schuld von CHF 36’600.00, welche ich dann im Verlaufe des Jahres abzutragen versuche. Und ja, auch 2020 gedenke ich mein Ziel zu erreichen. Nun soll 4Africa ja trotzdem nicht leer ausgehen. Daher suche ich Menschen, welche gegen mich wetten: also einen Betrag für jeden Kilometer über den 3660 km oder einfach einen Betrag für das Erreichen des Ziels oder einen Betrag für jeden Kilometer oder wie auch immer. Wenn jemand 5 Rappen pro Kilometer spendet, dann ist mit einer Wettschuld irgendwo um die CHF 200.00 zu rechnen. Jede Spende ist willkommen, jeder Beitrag, egal wie gross oder klein. Und wer selber nichts spenden kann oder will, der kann meine Beiträge in den sozialen Medien teilen, auch ein geteilter Beitrag ist ein Beitrag.

Hier noch ein paar Formalitäten: Zu meiner Laufleistung zähle ich jede Aktivität ohne zwischenzeitliche Pause von mehr als 1.0 Kilometer. Der Weg von der NAB zum Bahnhof Brugg zählt also nicht. Sollte der Zug Verspätung haben und ich auf dem Bahnhof die Zeit mit Auf- und Abgehen überbrücken und so über einen Kilometer kommen, dann zählt das. Gemessen wird meine Laufleistung mit Runtastic. Sollte Runtastic nicht einwandfrei „tracken“, werde ich pro 12 Minuten einen Kilometer manuell erfassen. Bei Laufleistungen auf dem Laufband meines Lieblings-Fitnessstudios werde ich die effektive Leistung manuell erfassen und mit einem Foto belegen. Bei seltenen Indoor-Aktivitäten (z.B. bei Wartezeit auf einem Flughafen) werde ich mit 15 Minuten pro Kilometer rechnen. Wer mir eine ehrliche Erfassung nicht zutraut, soll nicht weiterlesen.

Bei krankheits- oder verletzungsbedingtem Ausfall von mehr als 30 Tagen, reduziere ich das Ziel um 10 Kilometer pro fehlendem Tag. Ja und damit dieses Reglement wirklich alle Disclaimer enthält: Sollte ich versterben, dann sollen meinen Erben aus dem dann hinfälligen Projekt keine Verpflichtungen entstehen.

Wettangebote können auf allen gängigen Kanälen eingereicht werden (SMS, Whatsapp, e-Mail, Telefon, Messenger von Instagram, Facebook oder Twitter, bitte einfach kein Snapchat, das verstehe ich bis heute nicht).

Für ein Wettangebot (welches ja dann auch eine konditionale Spendenzusage (schlaues Wort, ich weiss) darstellt), bitte ich um folgende Angaben: Name, Vorname, Postadresse, e-Mail-Adresse, Telefonnummer, dass Wettangebot sowie den Wunsch nach einer allfälligen Erwähnung in meinem Blog. Diesen Gastauftritt kann ich nicht garantieren, aber ich werde mich bemühen.

Ich werde die Wettangebote inkl. relevanter Informationen periodisch jedoch spätestens Ende 2020 an 4Africa übermitteln. 4Africa wird direkt Rechnung stellen. Und ja, Spenden an 4Africa sind in der Schweiz vom steuerbaren Einkommen abziehbar. Da es sich rein rechtlich um eine Wette und damit eine Wettschuld handelt, ist der Spendenbetrag nicht einklagbar und 4Africa wird daher eine ausbleibende Spende nicht mahnen. Aber hallo, Wettschulden sind Ehrenschulden und Wettschulden als Spende für einen guten Zweck sowieso.

Nun fragt ihr euch allenfalls wie ich genau auf 4Africa komme und was die genau machen. Mehr Information findet sich auf der Homepage, ich werde im Verlauf der Zeit aber auch ein wenig mehr erzählen.

Um frühe Spender und Spenderinnen zu motivieren, schreibe ich auch eine Belohnung für die ersten zwei Zusagen (sind Zusagen von Spenderinnen eigentlich Zusaginnen?) aus: Zusage Nummer eins lade ich zu einem gemeinsamen Mittagessen ein. Zusage Nummer zwei lade ich ebenfalls zum Lunch ein, allerdings ist dieser alleine einzunehmen. Wer sich fragt, was das soll, der lese hier weiter (enthält übrigens auch eine ziemlich genaue Anleitung, wie man zu einem kostenlosen Frühstück auf dem Gotthard kommt).

Ich freue mich über Feedback, Lob, Kritik oder was auch immer – und ja klar, auf Spendenzusagen.

Startet gut ins neue Jahr und wenn ihr mal spazieren geht, dann denkt daran, wie viel ich 2020 spazieren muss.

Cheers, mates.

 

6 Kommentare zu „#projekt3660 – nur das Reglement – wirklich nur das Reglement, sorry, keine Abschweifer – dafür zwei Gratis-Essen

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