Ein kleiner Rückblick

Genau heute vor drei Monaten landete ich auf dem Weg nach Australien in Singapur. Und naiv wie ich war, bildete ich mir ein, diese drei Monate Auszeit würden ewig dauern und nie zu Ende gehen. Nun, wie eigentlich absehbar, kam es anders. Morgen beginnt wieder der Ernst des Lebens mit #backtowork und somit habe ich heute die finale Gelegenheit für einen kleinen Rückblick. Und damit ich Euch nicht jedes Mal mit einem Hinweis auf den ausführlichen Bericht nerven muss, ist immer gleich Beginn des Abschnittes der Link. Dies erleichtert auch das diagonale Lesen ganz stark.

Singapur: ich hatte mich im Marina Bay Sands eingemietet, mein Fazit: irgendwie ganz massiv überzahlt (und Food bei weitem nicht auf 5-Sterne-Niveau) aber sein Geld halt doch wert wegen diesem gigantischen Pool mit der gigantischen Aussicht. Weiter berichtenswehrtes aus Singapur: eigentlich nichts.

Darwin: Mein Timing wohl perfekt, im August ist Darwin warm aber nicht heiss und eben trocken (im Vergleich zu schwül oder regnerisch). Die Stadt besteht aus Esplanade (zum Spazieren oder Joggen (nicht persönlich getestet aber andere dabei beobachtet)), Waterfront zum Baden und Essen und Mitchell Street zum Leute treffen, Live-Musik hören und Bier trinken. Für mich war die Gemächlichkeit Darwins auch wunderbar, um herunterzufahren und mich an den Akzent der Australier zu gewöhnen.

Meine Rundreise als Altenbetreuer: Kathrine Gorge, Kakadu und Litchfield sind absolute must-sees und landschaftliche Highlights. Ich würde diese einfach nicht mehr auf einer Hotelrundreise mit primär pensionierten Mitreisenden besuchen. Wäre die Gruppe jünger, könnte man mehr zu Fuss erkunden und so noch viel mehr sehen. Und der Spassfaktor wäre mit jüngeren Teilnehmern vielleicht tendenziell ganz sicher auch höher.

Broome: Dies die einzige Station, welche eine Vorausbuchung des Tagesausfluges in die Kimberleys bedingt hätte, die waren nämlich rest- und ausnahmslos ausgebucht. Aber auch so bot Broome den wohl besten Beach, mit die beste Brauerei, das spannendste Openair-Kino (ok, ich war nur genau in diesem, aber ich masse mir das jetzt mal an) und das wohl schlechteste Hotel (ganz sicher in Bezug auf Preis/Leistung) meiner Reise. Ganz generell ist Broome teuer aber (wie ich finde) den Eintritt wert.

Exmouth: der Weg ab Broome ist runde 1300 Kilometer weit, würde ich ein nächstes Mal auf drei Tage verteilen. Nicht beinflussen konnte ich den lautesten und mühsamsten Hotelnachbar in Karratha. Exmouth selber ist süss und klein, verfügt über einen eigenen Nationalpark, tolle Exkursionen auf das Meer (Chance auf eine Sunsets-Cruise mit ganz viel Gossip…), einen schönen Strand und (ganz wichtig) zwei tolle, lokale Brauereien (etwa eine pro Tausend Einwohner).

Coral Bay: alle, die schon mal da waren, lieben dieses Dörfchen bestehend aus genau einer Strasse. Tolles Reef unmittelbar vor dem Strand, schöne Ausflugsmöglichkeiten mit der guten Chance, Manta Rays und Reef Sharks zu sehen und ganz einfach ein wunderbar ruhiger Ort.

Monkey Mia: die eigentliche Haupattraktion, nämlich die tägliche Fütterung der Delfine, fand ich sehr touristisch und die Reise nicht wert. Aber: wunderschön gelegenes Resort rsp. Camping Platz, feinsandiger Strand, gutes Essen und motivierte Mitarbeitende. Und der Weg dahin bietet schon gefühlte 27 Gründe irgendwo anzuhalten, etwas anzuschauen oder einen kleinen Walk zu machen.

Auf dem Weg nach Perth habe ich es tatsächlich geschafft, den Pink Lake (welcher auch wirklich gerade sehr pink gewesen wäre) zu verpassen. Das hat mich geärgert. Pinnacles Desert dafür aus meiner Sicht der landschaftliche Höhepunkt meiner Reise. Perth selber fand ich nicht so aufregend (ausser dass sich die Möglichkeit ergab, gewisse Reiseutensilien zu kaufen). Rottnest Island ist sicher mindestens einen Tagesausflug wert, Freemantle ebenso (dort hat es eine grosse und eine kleine Brauerei).

Einfach mal nichts tun: mein Reisetempo war ja sehr entspannt, dies liess ganz viel Zeit zum Lesen, Musik hören und vor allem zum ganz ausgiebigen Nichts-Tun. Erst nach Publikation dieses Beitrags für mich entdeckt: irgendwo sitzen und Menschen beobachten.

Airlie Beach und die Whitsunday Islands: mein absoluter Lieblingsort, deshalb bin ich ganz zum Schluss meiner Reise gleich nochmal hingeflogen. Das Städtchen herzig (einmal Schwiizerhochdütsch ist auch im Rückblick zwingend), die Lagoon ‚best place to hang out’, gutes kulinarisches Angebot (keine Selbstverständlichkeit in Australien), viele Orte mit guter Live-Musik und perfekt auf Alleinreisende ausgerichtet (praktisch jedes Restaurant hat grosse Tische zum Dazusitzen). Fast schon unzählige Ausflugsmöglichkeiten auf dem Wasser, wobei ein Besuch von Whitehaven Beach wohl zwingend ist.

Fraser Island: nächster absolut zwingender Stopp bei einer Ostküstenreise, ich war zwei Tage dort, was ich als Minimum bezichnen würde. Zu meinem Glück waren auf meiner Tour zehn Frauen auf Polterwochenende (das verstehen jetzt halt die Deutschen leider nicht), so hatte ich neben landschaftlichen Schönheiten auch viel Spass. Auch der Ort, wo mich eine Deutsche Mitteisende siezte und so mein gefühltes Alter massiv erhöhte.

Noosa bietet einen tollen Strand (also sogar mehrere), einen eigenen Nationalpark ‚within walking distance’ und mediterranes Flair sowie auch eine gute Auswahl wirklich guter Restaurants. In Noosa hatte ich wohl das beste Essen meiner Reise und gleichzeitig den einzigen (kurzen) unangenehmen Moment als Alleinreisender (lustigerweise beides im gleichen Lokal).

Surfers Paradise und Byron Bay: Surfers ist nicht zwingend, es ist quasi das Mallorca der Australischen Ostküste. Sehenswert ist es trotzdem und ‚good fun for one weekend‘. Byron Bay ist dann doch schon eher ein Klassiker, wobei diese Destination schon primär aus dem wunderschönen Städtchen mit den vielen netten Cafés und Restaurants (und dem Strand mit den guten Surfmöglichkeiten) besteht, sonst ist da nicht so viel.

Ausflüge habe ich im Dutzend gemacht, Dauer von zwei Stunden bis zu sechs Tagen, den wohl absurdesten beschreibt dieser Beitrag. Tendenziell lohnt es sich, die Preise ein wenig zu vergleichen, vor allem in der Nebensaison bietet eine kurzfristige Buchung gute Chancen auf Rabatte. Und häufig ist das gebuchte Datum eher eine Indikation, bei zu wenigen Buchungen werden zwei Tage zusammengelegt, darum lohnt sich das langsame Reisen, dann verpasst man auch bei Verschiebungen nichts.

Fiji war quasi eine holiday from the holiday. Fiji ist wunderbar, sehr entspannt, bietet viele naturnahe Erlebnisse und vor allem herrlich warmes Wasser zum stundenlangen Schnorcheln. Ich würde Island Hopping empfehlen, ich hatte jeweils ein eigenes Zimmer, aber immer in Resorts, welche auch Mehrbettzimmer haben (sorgt für junge, unterhaltsame Mitreisende).

Menschen: eigentlich handelt dieser Bericht vor allem von meiner Reise nach Adelaide oder meinem Aufenthalt dort. Aber eigentlich geht es vor allem um die vielen wunderbaren Menschen, welche ich auf meiner Reise getroffen habe, hier am Beispiel der Walfamilie (welche ja regelmässige Leser schon bestens kennen).

Das Abenteuer Outback wird hier beschrieben, Abenteuer im Sinne von viel roter Erde, beindruckenden Felsformationen, grosser Hitze und vielen Fliegen. Aber auch Abenteuer im Sinne von Camping in einem Swag, gemeinsamem Kochen und viel Spass haben. Und ja irgendwie wurde ich wieder massiv älter, als mir zwei Töchter angedichtet wurden.

Von meiner Reise zurück nach Airlie Beach handelt dieser Post – eigentlich. Denn er handelt auch vom ganz grossen Zufall, dass ich in Australien insgesamt vielleicht eine Stunde TV schaute und mich dabei um ein Haar selber gesehen hätte. Und dann geht es auch noch um einen weiteren tollen Schnorchelausflug ab Airlie Beach.

Leider bereits mein letzter Ausflug, nochmals ein richtig toller, zwei Tage und zwei Nächte auf einer paradiesischen Insel. Und dann gehts noch darum, dass die Parties vor 17 Jahren irgendwie grösser waren (vielleicht nicht besser aber ganz sicher grösser).

Ums alleine reisen und was gewisse Menschen davon abhält gehts hier. Und alle, welche sich diesen Bericht antun diesem Bericht lesen, erhalten ein kostenloses Frühstück auf dem Gotthardpass (also eigentlich überall auf der Welt).

Ganz zum Schluss war ich noch zwei Tage in Sydney, als sehr typischer Tourist, welcher möglichst zügig die Hot Spots Opera House, Harbour Bridge, Watson’s Bay, Bondi Beach und Darling Harbour abgearbeitet hat. Und dann genoss ich noch mein last beer und zuletzt noch mein very last beer.

#verylastbeerwithaview

Und das wars dann auch schon. Wer genau mitgelesen hat (und Australien ein wenig kennt) wird feststellen, dass ich diverse sehenswerte Orte nicht gesehen habe. Ich habe mich bewusst für eine sehr gemächliche Gangart entschieden, so war ich nicht überall. Dort wo ich war, hatte ich aber wunderbar viel Zeit und auch die Flexibilität, etwas länger zu bleiben. Und da meine Bucket List somit auch noch nicht komplett abgearbeitet ist, kann ich ja mit gutem Gewissen meine nächste Australien-Reise planen.

So, next Stopp, Neue Aargauer Bank in Brugg.

Cheers, mates

Wenn es nicht mehr kleiner geht, dann geht es eben doch noch kleiner…

Wie in meiner letzten Wortmeldung über Coral Bay beschrieben, war dieser Ort an Kleinheit eigentlich nicht zu unterbieten (oder wäre es rein sprachlich überbieten, wenn wir von Kleinheit ausgehen?). Dachte ich. Denn von Coral Bay fuhr ich runde 5 Stunden an die sogenannte Shark Bay, genau genommen nach nach Monkey Mia. Und dieses Monkey Mia besteht nicht wie Coral Bay aus einer Strasse mit mehreren Unterkünften, es besteht aus ganz genau einem Resort.

Irgendwie schon der Eintritt überzeugend: Man wird gebeten, eine Parkgebühr zu entrichten, entweder in Bar oder durch Angabe der Kreditkartendaten auf einem Formular. Und sollte das nicht möglich sein, so möge man sich bitte an der Rezeption melden. Und kontrolliert wird es aus meiner Sicht nicht. In Bezug auf die Anzahl Personen pro Auto auch gar nicht möglich. Irgendwie sympathisch vertrauend.

Das Resort besteht aus einem recht grossen Campingplatz sowie Mehrbettzimmern, sehr schönen Hotelzimmern und grosszügigen Beach Villas. Und dies führt dazu, dass man zwar ein sehr schönes Zimmer mit Beach View haben kann, trotzdem aber ein wenig Caravan- und Backpacker-Feeling bekommt. Sehr gemischtes Publikum in der Bar und im Restaurant, beide nicht die absolute Topliga ihrer Kategorie, aber beide sehr gemütlich mit freundlichen und motivierten „Holiday Workers“. Kleine, absolut unpolitische, dafür sehr sachliche Information: Allen Bürgern und Bürgerinnen der EU ist es möglich, Australien fast schon unendlich lange im Rahmen einer working holiday zu bereisen. Uns Schweizern nicht. Betrifft mich persönlich nicht (mehr), aber wenn ich alle die jungen, freundlichen, motivierten EngländerInnen, Deutschen und ItalienerInnen sehe, dann denke ich, dass so was auch noch der einen oder anderen jungen Person aus der Schweiz Spass machen könnte. Aber ich war ja beim Restaurant: Das Essen sehr ok für Australische Verhältnis („you do not come to Australia for the food“).

Nach Monkey Mia geht man eigentlich wegen der Dolphin Experience. Jeden Morgen um 8 Uhr (und dann noch zweimal im Verlaufe des Morgens) schwimmen Delfine vor, welche dann mit je einem Fisch gefüttert werden. Da somit jeder Delfin mit maximal 3 Fischen maximal 10 % seines Tagesbedarfes erhält, bleibt er (also die weiblichen Delfine natürlich auch) gezwungen, weiterhin auch selber zu jagen und bleibt so „wild“. Habe ich erfahren, die Informationen zu den Delfinen durchaus hörenswert. Soweit ja so nett, aber wenn namentlich benannte Delfine da vorschwimmen, um dann unter vielen Ohs und Ahs (um ein Haar hätte ich mich zu einem Überkopfklatscher hinreissen lassen) einen Fisch zu erhalten, ist es für mich halt doch ein wenig zu sehr Zirkus und ein wenig zu wenig Natur. Irgendwie hatte ich das ja schon mal bei den mässig motivierten Krokodilen nahe Darwin. Aber egal, gerade störend war es auch nicht.

Was Monkey Mia dafür hat: einen schönen weitläufigen Strand, den man für lange Spaziergänge quasi für sich hat, einen spektakulären Sonnenuntergang, die Möglichkeit von Touren auf einem Katamaran. Und eine grosse Portion Gelassenheit und Gemütlichkeit.

Auf jeden Fall entschied ich mich für eine Zusatznacht. Dies führte dann dazu, dass die Reisegruppe mit der Schweizer Fotografin vom Darwin-Blog (welche bisher immer so 1-2 Tage hinter mir zurücklagen) mich hier einholten. Lustig gemischte Gruppe von 20-74 Jahren. Beste Freunde nach 3 Wochen, viele lustige Geschichten. Irgendwie anders als die Gruppen , die ich bisher getroffen hatte. Ok, auch wenig verschworen gegen den Guide, gemeinsame Feindbilder verbinden immer. Gegen Einbringung einer Flasche Wein wurde ich zum Nachtessen in der Gemeinschaftsküche eingeladen. Also eigentlich wurde ich einfach eingeladen und habe dann absolut freiwillig dafür freundlich eine Flasche Wein gebracht. Sehr gut und reichlich, also das Essen. Am Tisch nebenan versuchten sich vier junge Frauen aus Argentinien am Gesang, begleitet von einer Gitarre. Und ja, genau darum ist Monkey Mia so wunderbar, weil sich so spontane Begegnungen ergeben, ohne dass man sie suchen muss. Und dass solche Begegnungen (ausgesprochen oder nicht) mit „it has been a pleasure, enjoy the rest of your life“ enden, spielt eigentlich keine grosse Rolle.

So, next stop und grand final of Western Australia: Perth.

Cheers, mates.

Was Coral Bay mit Manta-Witzen zu tun hat

Von Exmouth fuhr ich die rund 150km nach Coral Bay. Lustig, wenn dieses Coral Bay bereits am Ortsausgang in Exmouth als nächste „Stadt“ angegeben ist, wenn man doch weiss (im Lonely Planet gelesen hat), dass dort nur rund 150 Menschen leben und das Dorf eigentlich aus genau einer Strasse besteht.

Coral Bay ist wirklich einfach ein Backpacker mit Restaurant, Bar und Bottle Shop, dann ein unendlicher Caravan Park und dann ein kleines Resort (ebenfalls mit Restaurant, Bar und Bottle Shop). Dies alles gruppiert sich um eine süsse kleine Bucht mit wunderschönem Sandstrand und unmittelbar vorgelagertem Korallenriff.

Coral Bay dreht sich also vor allem um Baden, Schnorcheln und Tauchen….und Bier trinken, aber das ist nicht Coral Bay-spezifisch, sondern gilt wohl für ganz Australien. Am ersten Tag unternahm ich einen Gruppenausflug auf einem Glasbodenboot, durchgeführt von Coral Bay Eco Tours. Ich hatte aus Ägypten schreckliche Erinnerungen an ein Glasbodenboot: kleines Fenster, grosse Masse an Touristen und ein Guide, der so kompetente Kommentare wie „here you see a red fish, here you see a colorful coral“ von sich gab (ok, allenfalls war ich ohne es zu merken auf dem Ausflug der Sehbeeinträchtigten…). Meine Erwartungen also sehr tief, diese wurden dann bei weitem übertroffen: Sehr grosses Boot mit sehr grossem Fenster zum Wasser und genau 6 Gäste. Dazu eine Skipperin, welche es echt im Griff hatte, das Boot genau über einer Turtle zum Stehen zu bringen und so perfekte Ansichten bot. Inbegriffen war auch zweimal Schnorcheln im eigentlich recht warmen Wasser. Leider herrschte sehr starker Wind, so dass für einmal nicht das ins Wasser steigen sondern das aus dem Wasser steigen einiges an Überwindung brauchte – verkehrte Welt.

Am Folgetag dann die etwas ausführlichere Tour, wiederum mit Coral Bay Eco Tours. Da gab es neben Schnorcheln die Gelegenheit, mit Manta Rays zu schwimmen. Für alle, die nicht wissen was das ist, hier der Link zu Wikipedia. Bin übrigens sehr dankbar, wenn ihr beim Lesen mal einfach so einen link anklickt, soll scheinbar die Relevanz und damit Auffindbarkeit dieses Blogs erhöhen. Sehr schön, wie sich drei konkurrierende Touranbieter die Suche nach dem Tier aufteilen mit grosser Selbstverständlichkeit auch den Gästen des Konkurrenten den Zugang ermöglichen. Da steht tendenziell das Gästeerlebnis als ganzes im Vordergrund und nicht kleinkariertes Gärtlidenken. Könnte wohl Schweiz Tourismus noch ein wenig dazulernen. Lustig, dass die Guide einem noch sagt „once you see the Manta, do not get too excited und stop swimming“ und man dann dieses schöne Tier erblickt und so aufgeregt ist, dass man glatt den Anschluss verliert, weil man vergisst zu schwimmen. Ihr Kommentar (zu uns allen) war nur: „see, told you“. Und um mit noch ein wenig unnützem (gerade erst recherchiertem) Wissen zu glänzen: Das Kultauto Opel Manta ist (vermutlich in Anlehnung an die schnittige Form) nach diesem Meeresbewohner benannt. Und wenn wir schon dabei sind, hier der Link zu ein paar Manta Witzen. Der Kürzeste: Es steht ein Manta vor der Uni. Ich schweif grad wieder mal ab, sorry not sorry. Anschliessend fanden wir dann noch eine Gruppe von Reef Sharks an einem weiteren Riff. Und für alle die jetzt an den weissen Hai denken: diese Tiere haben bedeutend mehr Angst vor uns als wir vor ihnen und sie werden uns bestimmt nie ausrotten, wir sie aber allenfalls schon. Die folgenden Fotos sind nicht von mir sondern von Daniel Thomas Brown, ich würde mal sagen: he knows what he is doing…

Der Rest ist rasch erzählt: Ein wenig hängen am Strand, ein Hoodie-Pic, zweimal selber kochen, da ich im Coral Bay Resort sogar eine eigene Küche hatte. Danach auch die Entscheidung, inskünftig wieder auswärts zu essen. Dazu ein netter Abend mit einem Renter-Paar aus Perth. Wir hatten rasch ein gemeinsames Thema gefunden, weil „you know we fly on business class, when we go to Europe“…worauf ich antwortete „but once you have started flying on business class, you hate economy even more“…worauf sie nur zustimmend und vielsagend lächelten.

So, next stop Monkey Mia.

Cheers, mates.